Leitbild | Konzeption | 1. Rahmendaten | 2. Pädagogische Schwerpunkte | 3. Tabellarisches | 4. Verweissammlung



Leitbild / Konzeption


Leitbild

Der Freie Kindergarten Deggendorf, insbesondere deren Erzieherinnen, der Elternbeirat, engagierte Eltern und der Vorstand des Trägervereins hat folgendes Leitbild formuliert:

pdf-Symbol Leitbild (im PDF-Format, .pdf)

Konzeption


Um doppelte Veröffentlichungen zu vermeiden, wird innerhalb dieser Konzeption auf weitere Texte verwiesen.

Alle Daten sind Stand 01.09.2017; die in den pädagogischen Schwerpunkten geschilderten Tages-, Wochen- und Jahresrhythmen, handwerkliche Tätigkeiten, Gedichte sowie Speisepläne sind beispielhaft und können jederzeit angepasst, reduziert oder auch erweitert werden werden.




Inhaltsverzeichnis der Konzeption:

1. Rahmendaten

2. Pädagogische Schwerpunkte
2.1. Entwicklungsphasen
2.2. Pädagogische Gestaltung
2.3. Bewusstes Miterleben und Gestalten eines gesunden Ernährungsverhaltens (BEP 7.10)
2.4. Bewegungserziehung im Kindergarten (BEP 7.11)
2.5. Medienbildung und –erziehung
2.6. Besondere Arbeiten mit den Vorschulkindern
2.7. Elternarbeit
2.8. Fortbildungen
2.9. Tagesablauf
2.10. Wochenrhythmus
2.11. Jahresrhythmus
2.12. Integration
2.13. Basiskompetenzen
2.14. Partizipation und Teilhabe
2.15. Dokumentation

3. Tabellarisches
3.1. Kinder
3.2. Zeiten
3.3. Elternbeitrag
3.4. Personal
3.5. Qualitätsmanagement

4. Verweissammlung




 1. Rahmendaten


 2. Pädagogische Schwerpunkte

Im Freien Kindergarten Deggendorf wird nach den Zielen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes gearbeitet. Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht die alters- und entwicklungsmäßige Vermittlung und Förderung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften, die das Kind in seinem Selbstvertrauen und seiner Zuversicht, sowie seiner Neugierde und seiner Freude am Lernen stärken. Gleichzeitig wollen wir Freundlichkeit, Lebendigkeit und Ungezwungenheit, eine liebevolle und kindorientierte Atmosphäre schaffen.

Bei allem Handeln im Kindergarten wird unser Leitbild (im PDF-Format, .pdf) berücksichtigt, um die Erziehungsziele zu erreichen. Die Grundlagen der Waldorfpädagogik und unsere pädagogische Konzeption werden dabei stets beachtet.


Als Dr. Rudolf Steiner 1919 die erste Freie Waldorfschule gründete, hielt er den zukünftigen Pädagogen 14 Vorträge über "Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik". Es ging ihm dabei um eine Kunde vom Menschen, die zugleich Wissenschaft ist und Liebekräfte erweckt. Bei der sog. Anthroposophie schlossen sich Anthropologie, Psychologie und Geisteswissenschaft zu einer Weisheit zusammen, die das ganze Wesen des Menschen nach Leib, Seele und Geist erfasst.

Jede Zeit stellt auf ihrer Zivilisationsstufe neue Aufgaben an die Erziehung. Wir haben heute andere Lebensbedingungen als vor einhundert Jahren. Dennoch sind die menschenkundlichen Grundlagen der Waldorfpädagogik auch heute noch Leitfaden und geistiger Impuls für die Erziehung in den Waldorfeinrichtungen und haben durch neuere Forschungen in der Medizin, der Psychologie und durch die Neurowissenschaften beachtliche Bestätigung gefunden (siehe Bildungs- und Erziehungsplan ("BEP") 2.1, Bild vom Kind).

Die Waldorfpädagogik stellt sich den sozialgesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, um Kindern die bestmöglichen Entwicklungsbedingungen zu schaffen, dafür zu sorgen, dass sie gesund heranwachsen und ihre eigene Lebensaufgabe ergreifen können. Im Kind begegnet uns die volle Würde des Menschen, auch wenn sich diese noch nicht aussprechen kann: Der Erwachsene kann am Kind Menschlichkeit lernen. (BEP 2.2)


2.1. Entwicklungsphasen

2.1.1. Kinder von 2 bis 3 Jahren

In diesem Altersabschnitt steht im Vordergrund die Bewegungsentwicklung, die Sprachentwicklung und daraus erwachend ein erstes Erinnern und Denken.

Mit der Phase des "Gehen lernen" setzt bei den Kindern ein unermüdliches Bemühen ein, die Bewegungen zu üben und zu koordinieren. Auch mit 2 Jahren ist dieser Prozess noch deutlich zu beobachten. Es ist ein großes Erfolgserlebnis, wenn sie aus eigener Kraft ein Spielzeug am anderen Ende des Zimmers erreichen, es in die Hand nehmen und mit sich herumtragen können. Je selbstständiger sie dabei auf die Welt zugehen können, um so sicherer und vielfältiger wird die Bewegungskoordination des ganzen Körpers. Die Umwelt wird im Zugehen und Be-greifen erfahren. Körperliches und seelisches Gleichgewicht wird dabei gestärkt. Alle Sinne sind bei diesen Erlebnissen offen und werden trainiert.

In diesem Zugehen auf die Welt setzt mit zunehmender Bewegungsgeschicklichkeit der Drang ein, auch alles zu benennen, was da erlebt wird. Der Erwachsene wird vom Kind aufgefordert, den umgebenden Ereignissen und Dingen eine Bezeichnung zu geben. Alles wird aufgenommen was Sprache ausmacht: Stimme, Ton, Gesichtsausdruck, Geste, Körperhaltung und Bewegung des Sprechenden. Das Kind ist ganz in dem Element von Melodie und Rhythmus der Sprache und es beginnt nachzusprechen. Sprach- und Bewegungsentwicklung sind ganz eng miteinander verbunden: je feiner das Gefühl für die eigene Körperbewegung und -beherrschung sich ausbildet, um so mehr ist auch eine gute Sprachbildung zu beobachten.

Bei voranschreitendem Sprachprozess erwacht daran auch das Empfinden der eigenen Persönlichkeit. Ganz deutlich ist an den Kindern abzulesen, wenn sie mit dem Wort "ICH" auch wirklich sich selbst bezeichnen. Sie erinnern sich an ein Gestern und beginnen einfache Zusammenhänge zu verstehen. Sie drücken das im Spiel aus: erste Rollenspiele entstehen und Spielzeuge, wie z. B. ein Bauklotz, werden in der Phantasie zu dem verwandelt, was gerade benötigt wird. In der Zeit des Spracherwerbs war die Funktion des Spielzeugs noch ganz real an die wahre Benennung gebunden.

In allen drei Phasen benötigt das Kind Raum, Zeit und Ruhe. Raum für ein Zugehen auf die Welt, Zeit für Erfahrungen und Üben, Ruhe für Sammlung und Konzentration.


2.1.2. Kinder von 3 bis 5 Jahren

Immer deutlicher zeigt sich jetzt bei den Kindern eine neue Fähigkeit: die kindliche Phantasie. Diese will ständig Neues schaffen und umwandeln. Durch Anlässe von außen angeregt werden viele Gegenstände "zweckentfremdet" und irgendwelche Materialien, die nur entfernt an etwas erinnern, werden mit Hilfe der Phantasie zu "echten" Dingen.

Die Kinder ahmen die Handlungen, Erlebnisse des täglichen Lebens nach, die Spielprozesse wandeln sich dauernd. Die Konzentration liegt in der Kontinuität des Spiels.

Wichtig ist, dass die Phantasie über das Vorhandene hinausgehen kann, dass sie etwas zu tun hat, denn durch die von innen kommende Aktivität wächst im Kind das Vorstellungsvermögen, das in späteren Jahren als Grundlage des schulischen Lernens benötigt wird.

Wie nebenbei verinnerlicht das Kind im freien Spiel auch seine Welterfahrung. Es "begreift" buchstäblich naturgesetzliche Zusammenhänge. Dieser Wissenserwerb der "Selbstbildung" erfolgt nicht durch gedankliche Betrachtung und Reflexion, sondern durch tätiges Sich-Verbinden mit der Welt und intensivster Wahrnehmung der Phänomene.

Die Sprach- und Bewegungsentwicklung ist weiter vorangeschritten, alle seelischen und geistigen Aktivitäten sind ganz nach außen gerichtet, sinnlich konkret mit der Umgebung verbunden. Auch das Gedächtnis ist noch daran gebunden (Lokalgedächtnis).


2.1.3. Kinder von 5 bis 7 Jahren

Um das 5. Lebensjahr herum hat das Kind schon eine beachtliche Sprach- und Bewegungskompetenz erreicht. Die Kinder werden geschickt bis in die Fingerspitzen hinein. Immer mehr erwacht soziales Verhalten, die Fähigkeit zur Antizipation von Handlungsabläufen tritt hervor; das heißt, die Kinder haben jetzt ein inneres Bild; unabhängig von äußeren Reizen, setzen sie dies in ihr Spiel um. Sie verfügen schon über ein beachtliches Maß an Überschau und organisieren sinnvolle Abläufe mit Regeln und Rangordnungen. Weil ganze Handlungsabläufe erinnert- und zielgerichtet nachvollzogen werden können, wird auch das Spiel ausdauernder.

Spontan können sich diese Kinder noch auf jede Neuigkeit, die sich während des Spiels ergibt, einlassen und fügen sie phantasievoll in den Ablauf ein. Mit großer Freude und wachsender Ausdauer können sich die Kinder dieser Altersstufe auch einer Aufgabe, z. B. einer Werk- oder Handarbeit zuwenden; auch zeigt sich die Phantasie beim Formen mit Bienenwachs und beim Malen mit Wachs- und Aquarellfarben.

Das schulreife Kind hat körperlich den Gestaltwandel vollzogen, befindet sich im Zahnwechsel, zeigt Geschicklichkeit im sensomotorischen Bereich, innerlich verfügt es über ein Vorstellungsvermögen, das sich vom sinnlich Konkreten unabhängig macht und gedanklich Wahrgenommenes verarbeiten kann und nun als Denkfähigkeit zu Tage tritt.( Siehe BEP 2.2 bis 2.9)


2.2. Pädagogische Gestaltung

2.2.1. Kleinkindbereich

In der Beobachtung der Kinder zwischen 2 und 3 Jahren hat sich gezeigt, dass ihre Bedürfnisse sich deutlich von den älteren unterscheiden. Um eine optimale Förderung der grundlegenden Fähigkeiten der Bewegungs-, Sprach-, und Denkentwicklung zu erreichen, gibt es in der Einrichtung eine Kleinkindgruppe mit 10 Kindern.

Wichtige Gestaltungskriterien sind dafür:


2.2.2. Altersgemischte Gruppe

Erfahrungsgemäß sind Kinder zwischen 3 und 4 Jahren "kindergartenreif", d. h. sie sind körperlich und seelisch in der Lage, sich in einer größeren altersgemischten Gruppe zurechtzufinden und sich dort wohl zu fühlen. In besonderen, vorher abgesprochenen Fällen, nehmen wir auch jüngere Kinder auf. Für die speziellen Bedürfnisse kleinerer Kinder ist eine Kleinkindgruppe eingerichtet (ab 2 Jahren).

Das Kind hat einen nicht nachlassenden Tätigkeitsdrang, grenzenlose Offenheit und Hingabefähigkeit an alle Eindrücke und Einflüsse der Umgebung, Ur-Vertrauen in die Welt und Ur-Vertrauen in die eigenen Kräfte.

Das leibliche, seelische und geistige Zusammenspiel der Kräfte ist ein äußerst sensibler, störanfälliger Prozess, der immer wieder Anstrengung erfordert in ein gesundes Gleichgewicht gebracht zu werden. Daraus erwächst für den Erzieher die Aufgabe, dem Kind Orientierung zu geben, Verantwortung zu übernehmen und eine entwicklungsfördernde Umgebung zu gestalten, die Anreize bietet für die notwendigen Erfahrungen, die soziale Interaktion fördert und zugleich einen Schutzraum schafft, in welchem sich das Kind ungestört entfalten kann.


Mit diesem Anliegen stimmt die moderne Salutogeneseforschung ("Herkunft der Gesundheit") in allen Bereichen mit der Waldorfpädagogik überein.

Zusammenfassend gilt für die pädagogische Umgebung des Kindes: Ist diese verlässlich geordnet, rhythmisch strukturiert, seelisch gefestigt und geistig authentisch, dann gibt sie dem Kind Halt und diesen Halt benötigt das Kind um sich im Spiel, seinem "Beruf", frei entfalten zu können.

Für ihr Spiel brauchen Kinder viel Bewegungsfreiraum. Das Spielmaterial ist einfach und vielfältig: Körbe mit Zapfen, Kastanien, Muscheln und Steinen, Wurzeln und Hölzern, dazu Tücher und Spielständer, Bänder, einfache Puppen, gestrickte Tiere - nichts ist fertig, alles kann sich verändern von einem Augenblick zum nächsten. Ein Stückchen Holz, gerade noch ein Bügeleisen, wird zum Telefon. So werden Phantasiekräfte gepflegt und entwickelt, die später zur Grundlage eines kreativen Denkens werden können. (siehe BEP 7.2 bis 7.9).


2.3. Bewusstes Miterleben und Gestalten eines gesunden Ernährungsverhaltens (BEP 7.10)

Die Kinder bereiten täglich mit einer Erzieherin kleine Mahlzeiten zu. Die Lebensmittel stammen ausschließlich aus biologisch-dynamischem Landbau.

Die Gerichte wechseln täglich, haben aber einen wöchentlichen Wiederholungscharakter. Die Frühstückszubereitung hat also auch einen rhythmischen Aspekt, der sich ebenfalls gesundheitsbildend auf die Kinder auswirkt!

Jeden Tag wird frisches Obst und Gemüse gewaschen, geschält (falls nötig), geschnitten und auf Tellern appetitlich angerichtet.

So riecht es bei uns jeden Tag köstlich!

Folgende Getreidearten sind in unserem Ernährungsplan vorhanden: Roggen, Hafer, Hirse, Reis, Weizen und Dinkel. Wir praktizieren eine ausschließlich vegetarische Vollwerternährung. Als Getränke werden immer Kräutertee und Wasser, bei Festen Saftschorlen aus 100% Fruchtsaft angeboten.

Bei der Essenszubereitung entstandene Reste, z.B. Schalen oder Krümel vom Tisch, kommen in den Bio-Abfall, bei uns "Mutter-Erde-Eimer" genannt. Den Kindern ist der Vorgang des Kompostierens und Wiedereingliederns in den Naturkreislauf bekannt.

Die täglich frisch zubereiteten Speisen werden bei einem gemeinsamen Frühstück gegessen. Dazu gehören auch das Tischdecken durch die "Helferkinder", das richtige Geschirr und die richtige Anzahl davon. Zudem werden die Tische mit Kerzen und Blumen (je nach Jahreszeit) geschmückt.

"Feste-Tische" werden immer besonders gestaltet, dem Anlass entsprechend. Bei speziellen Festen wird auch etwas besonderes gekocht, z.B. "Dreikönigskuchen" (nach französischem Originalrezept) zum Dreikönigsfest.

Ein Glöckchenläuten und ein Tischspruch zu Beginn und Ende des Frühstücks gehören zum festen Bestandteil unseres gemeinsamen Essens.

Über das Jahr verteilt gibt es immer wieder Gestaltungen, die das Erlebnis, woher unsere Nahrung kommt, in den Mittelpunkt stellen: Der Nikolaus bringt uns z.B. einen kleinen Weizenkörnersack; diese Körner pflanzen wir vor Ostern in Pflanzschalen und setzen die Keimlinge Anfang Mai zuhause in den Garten. Im Herbst bringen die Kinder das reife Getreide in Ähren mit zum Kindergarten, wo es gedroschen und gemahlen wird und daraus Pfannkuchen gebacken werden.

Unsere Ernährungserziehung ist ein ganzjähriges Angebot. Es handelt sich nicht um ein zeitlich begrenztes Projekt - es ist unser Lebensalltag im Kindergarten!

Optional bieten wir den Kindern, die länger betreut werden, ein Mittagessen an. Auch das Mittagessen wird frisch und ökologisch zubereitet und wechselt täglich, jedoch in einem wöchentlichen Rhythmus:

Je nach Saison können einzelne Gerichte variieren. Zusätzlich wird an jedem Tag als Beilage oder Nachspeise Apfel, Gurke und Gelbe Rübe angeboten.


2.4. Bewegungserziehung im Kindergarten (BEP 7.11)

Die Waldorfpädagogik, nach der wir in unserem Kindergarten arbeiten, geht von der Erkenntnis aus, dass jegliche Bewegung das Elementarbedürfnis des Kindes ist. Aus diesem Grund sind alle Gestaltungen im Erziehungsalltag danach ausgerichtet:


2.5. Medienbildung und –erziehung

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (kurz BBEP, 5. erweiterte Auflage, 2012) sieht vor, Kinder so früh wie möglich mit elektronischen Informations- und Kommunikationsgeräten (IuK) vertraut zu machen.
Folgende Ziele wurden formuliert:
1. Entwickeln von Interesse für IuK und Spielen mit diesen bzw. in dieser Funktion verwendeter Spielgeräte.
2. Kennenlernen der Funktionsweisen von IuK in ihrer Lebenswelt (inkl. Haushaltsgeräte).
3. Aufbau von Wert- und Qualitätsbewusstsein für hochwertige Medienangebote.
4. Anbahnung der Kompetenz für die Risiken und Gefahren des Mediengebrauchs.
5. IuK bedienen und Gebrauch sinnvoll einsetzen.
6. Fördern der sozialen Kompetenz und demokratischen Teilhabe durch gemeinsame Nutzung von IuK.
7. Gezielter Wissenserwerb.
8. Entwickeln eines Symbolverständnisses.
9. Üben von Kommunikation mit anderen, Überwinden der Einrichtungsgrenzen durch Kontakt mit Außenstehenden.

Die in der Waldorfpädagogik sehr wichtige und täglich praktizierte Freispielzeit kommt gleich mehreren dieser Ziele entgegen (Pkt. 1, 7, 8). In der Freispielzeit spielen die Kinder entsprechend der eigenen Bedürfnisse mit denjenigen Kindern und Spielsachen, die ihnen gerade zusagen, völlig frei von Vorgaben oder Anweisungen. Dadurch können sie ihre tägliche Lebenswelt ihrem Alter entsprechend und aus sich selbst heraus verarbeiten. Sie nutzen z. B. Holzklötzchen als Handys und telefonieren mit ihnen; sie falten aus Papier Laptops oder Smartphones, die sie aufwendig mit bunten Tastaturen bemalen und auch mit Fingertippen und –wischen bedienen. Ebenso werden Alltagsbeobachtungen durchgespielt, wie z. B. der Einkauf mit Bezahlung an einer Registrierkasse. Das Kind nutzt ein beliebiges Spielzeug und nutzt es als Kasse, drückt imaginäre Knöpfe und scannt seine Einkäufe ein. Es ahmt tätig und verarbeitend die Bedienung verschiedenster Geräte nach, malt und drückt Knöpfe und nutzt Symbole für den Gebrauch. Dies geschieht ebenso in der Gruppe, wenn sich spontan mehrere Kinder zusammentun, was die Kommunikationsfähigkeit übt und Grenzen überwindet (Pkt. 9 BBEP). Durch konkrete Fragen, die das Kind an seine Erzieherinnen stellt, erweitert es sein Wissen täglich. Ebenso tut es dies durch das aktive Nachahmen der vorgelebten Tätigkeiten und Verhaltensweisen der Erzieherinnen, sei es das Telefonieren mit dem kabellosen Kindergarten-Telefon, über das die Erzieherinnen immer erreichbar sein müssen; sei es beim Bedienen der Küchengeräte wie Spülmaschine oder Handmixer. Das Kind beobachtet und ahmt nach. Zusätzlich wird es im Kindergarten aktiv zu bestimmten Aufgaben in Küche, Haushalt und Garten hinzugezogen. So räumt es den Geschirrspüler mit der Erzieherin ein und aus und schaltet ihn auch an. Es hilft ebenso bei nichtelektronischen Tätigkeiten wie dem Kneten von Teig, Mahlen von Getreide, Schneiden von Gemüse. Dies macht den Alltag erlebbar und das Kind eignet sich Wissen und Kompetenzen an und erlebt sich als selbstwirksam (Pkt. 2, 5 BBEP). Weiterhin erleben die Kinder hautnah die Entstehung des jährlichen Fotobuches mit. Zunächst werden die Eltern als Fotografinnen und Fotografen tätig. Sie zeigen den Kindern auf der Digicam die entstanden Bilder und sprechen mit ihnen darüber. Danach werden die Bilder digital in ein Fotobuch sortiert und dieses dann ausgedruckt. Das fertige Exemplar liegt dann jedes Jahr zur Ansicht im Kindergarten bereit und kann auch erworben werden. Es zeigt den Kindern den Weg vom Foto im täglichen Leben über den Computer bis zum gedruckten Medium aus Papier. Die Zusammenschau zeigt ein reichhaltiges Tätig sein, wie es auch in anderen Kindergärten praktiziert wird.

Der Kindergarten geht davon aus, dass Familien mit Kindern (unabhängig vom Einkommen) sehr gut mit Medien ausgestattet sind (keine soziale Benachteiligung unterer Einkommensschichten, siehe KIM-Studie 2016). So ist nicht anzunehmen, dass ein Kind hier zu kurz kommen könnte (Pkt. 6 BBEP). Im Gegenteil, es besteht großer Bedarf, Eltern beim Umgang der IuK mit ihren Kindern zu beraten und zu unterstützen. Deshalb verwirklicht der Kindergarten einen Teil der o. g. Ziele (Pkt. 2, 3, 4, 9 BBEP) ausdrücklich über die medienpädagogische Zusammenarbeit mit den Eltern. So sieht sich der Kindergarten in der Verantwortung, die Eltern zu informieren und zu unterstützen, ihren Kindern einen angemessen Umgang mit den IuK sowie ein Wert- und Qualitätsbewusstsein von Medienangeboten zu vermitteln. Ebenso sollen Eltern und Erzieherinnen durch ihr tägliches Vorleben ein Risiko- und Gefahrenbewusstsein vermitteln. Dies unterstützt der Kindergarten durch regelmäßig angebotene Elternabende zu Themen wie „Die kindliche Mediennutzung“ oder „Medien im Kinderzimmer“ und außerdem durch die enge Zusammenarbeit mit anerkannten und vom Freistaat Bayern unterstützten Initiativen wie Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e. V. (gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales) und die Programmberatung für Eltern e. V. mit der Broschüre FLIMMO. Nicht zu Letzt verweist der Kindergarten auf die intensive IuK-Nutzung in den bayerischen Grundschulen (siehe LehrplanPLUS Grundschule StMBW vom Mai 2014). Der Kindergarten möchte hierzu, ergänzend zum BBEP, bewusst Freiräume und Ruhezonen im Kindergartenalltag für die Kinder schaffen, in denen keine IuK zum Einsatz kommen. Die in der Waldorfpädagogik so wichtigen und typischen Elemente des Freien Spiels, des handwerklichen Tätigseins der Kinder, die tägliche Bewegung an frischer Luft sowie die Strukturierung des Alltags durch Wiederholung und Rhythmus geben dem Kind täglich Raum und Gelegenheit, kein elektronisches Medium zu konsumieren und im eigenen Schaffen und Tun seinen Alltag zu verarbeiten (siehe oben).

2.6. Besondere Arbeiten mit den Vorschulkindern


2.7. Elternarbeit


2.8. Fortbildungen


2.9. Tagesablauf


2.10. Wochenrhythmus


2.11. Jahresrhythmus

Die Inhalte der Epochen werden den Eltern immer an der Infotafel bekannt gegeben.

2.12. Integration

Das Menschsein lernt das Kind nur vom Menschen.

Dieser Satz gilt besonders für Kinder die von Behinderung bedroht oder betroffen sind. Tragender Gedanke der Waldorfpädagogik ist die Achtung der Würde der Individualität des Kindes, das mit dem Wunsch geboren wird dem ihm eigenen Weg zu finden und gehen zu dürfen.

Kinder sind nachahmende Wesen. Worte und Belehrungen, alle an den Verstand gerichteten Äußerungen haben kaum Bedeutung. Dies gilt besonders für Kinder mit Behinderung. Aber alles was die Erwachsenen tun, auch wie sie es tun (freudig, widerwillig, fröhlich, entspannt), selbst Gedanken und Stimmungen haben eine tiefe Wirkung auf das Kind. Vor allem Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind auf dieses Vorbild angewiesen, da sie nicht aus eigener Kraft diese Willensstärke entfalten können. Deshalb sind die Erzieherinnen mit sinnvollen, praktischen Tätigkeiten beschäftigt, wie zum Beispiel Essenszubereitung und handwerkliche Tätigkeiten (Nähen, Schreinern, Filzen...) und bilden auf diese Weise die Atmosphäre, in der Kinder zum eigenen Tun angeregt werden. Dinge des alltäglichen Lebens können nachahmend ausgeführt werden. Das schafft Selbstvertrauen in die eigene Kraft.

Um tragende Beziehungen zu anderen Kindern und zu den Erzieherinnen aufbauen zu können, vermeiden wir es möglichst während des Jahres Kinder aufzunehmen. Das über längere Zeit konstant bleibende Gruppengefüge ist für behinderte Kinder von großer Bedeutung. Auch auf das Spiel und die Tätigkeit als Vorbild der gesunden Kinder sind die Integrationskinder besonders angewiesen und können dieses in einer altersgemischten Gruppe ihren Fähigkeiten gemäß finden. Die Altersmischung bewirkt, dass sich ältere und jüngere Kinder arrangieren müssen. Besonders die großen Kinder, die mit den Abläufen vertraut sind, können den kleineren ein Vorbild sein. Sie sind sich ihres Könnens bewusst und übernehmen selbständig Aufgaben und leiten hierbei die kleinen an. Besonders die Integrationskinder im Vorschulalter gewinnen enorm an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl je mehr sie diese Aufgaben übernehmen können und erfahren Anerkennung in der Gruppe. Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltekraft und eine ernste Arbeitshaltung entwickeln sich und schaffen somit die Voraussetzungen für einen gelungenen Übertritt in die Schule.

Um Kindern Schutz und Geborgenheit zu vermitteln, schaffen wir auch durch die Räumlichkeiten eine Hülle. Die Wandgestaltung wurde in zarten Lasurfarben gehalten, die verschiedenen Spielecken sind mit luftigen Baldachinen nach oben und seitlich eingefasst. Schafwollteppiche, Felle und gemütliche Holzmöbel unterstützen die geborgene Atmosphäre. Um diese schützende Hülle zu unterstützen, halten wir die Gruppentüren möglichst geschlossen, verabredete Besuche sind willkommen (kein offenes Konzept). Für Fördermaßnahmen in Einzelarbeit oder Kleingruppen steht ein 30 qm großer Intensivraum zur Verfügung, ebenfalls ausgestattet nach den oben genannten Vorgaben.

Im Waldorfkindergarten gibt es wenig ausgestaltetes Spielzeug, es besteht ausschließlich aus Naturmaterialien. Bewusst verzichten wir auf Brettspiele, Puzzle und ähnlichem zugunsten phantasievollen Spiels in der Gruppe. Im Vordergrund unserer Pädagogik steht das Lernen im sozialen Miteinander. Der Neigung besonders behinderter Kinder sich zurückzuziehen und in ein stereotypes Spielverhalten zu verfallen wird so entgegen gewirkt.

Zur kompetenten Unterstützung der pädagogischen Arbeit steht im Team eine examinierte Kinderkrankenschwester mit Zusatzqualifizierung zur pädagogischen Fachkraft zur Verfügung. Der Betreuungsschlüssel liegt deutlich unter der Vorgabe von geforderten 10,5 Kindern pro Erzieherin. Das gesamte Team nimmt regelmäßig an Fortbildungen und Seminaren teil, die sich auch mit der Thematik "Seelenpflege bedürftiger Kinder" (Integration) befassen.

In der Regel arbeitet die Einrichtung mit der Frühförderstelle St. Raphael, den Fachdiensten der St. Notker Schule, dem SPZ am Donau-Isarklinikum und anderen Therapeuten je nach Maßgabe zusammen. Dies geschieht durch Hospitationen, Teambesprechungen, therapeutischen Einzelstunden in der Einrichtung oder im Fachdienst, Reflexionsgesprächen mit Einbeziehung der Eltern.

2.13. Basiskompetenzen

In unserem Kindergarten lassen sich für die ersten sechs bis sieben Lebensjahre insbesondere nachfolgende Kompetenzbereiche aufzeigen (genauere Erläuterungen finden sich in den angegebenen Verweisen):


2.14. Partizipation und Teilhabe

Alle Kinder haben gemäß ihres Entwicklungsstandes ein Recht auf Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung an allen sie betreffenden Entscheidungen, Vorgängen und Ereignissen. Wir schützen dieses Recht der Kinder.

Die Grundlage hierfür liegt im gemeinschaftlichen Miteinander. Wir nehmen die Kinder ernst, trauen ihnen etwas zu, nehmen Rücksicht auf Ängste, Gefühle und Interessen. Wenn Kinder dies selbst erfahren, sind auch sie in der Lage, anderen Menschen mit Respekt und Achtung zu begegnen.

Unsere Erzieherinnen nehmen das Kind als individuelles Wesen wahr: Wie es sich betätigt im Spiel, wie es mittut und seelisch mitschwingt beim Vorbereiten und Feiern der Jahresfeste und wie es sich über das selbstständige Ergreifen seines Leibes in der Umgebung äußert und ausdrückt.

Das Kind bekommt Anregungen und Impulse durch den Erwachsenen und wählt das als nachahmenswert aus, was es zu seiner Entwicklung braucht, was ihm entspricht.

Die Erzieherinnen schaffen für das Kind einen Raum, in dem es sich seiner Individualität gemäß entwickeln darf, in dem es sich angenommen fühlt und sich so zeigen und äußern kann, wie es ist. Die Interaktion mit dem Erwachsenen bildet die Sprachkultur und eröffnet dem Kind die Möglichkeit seinen Willen, seine Bedürfnisse und Anliegen in zugewandter, freilassender und liebevoll geführter Atmosphäre zu zeigen und zu äußern. Mit fortschreitender Entwicklung begreift und ergreift es die Welt über das Tätig sein.

Der Handlungsraum des Kindes erweitert sich einerseits über das Nachahmen der Erwachsenen und gleichzeitig indem es eigene Gestaltungsimpulse einbringt.

Im Tagesablauf schaffen wir Situationen und Anlässe, in denen sowohl die Kommunikation der Kinder untereinander angeregt und gefördert wird, als auch die Kinder die Gelegenheit bekommen, ihre Wünsche und Bedürfnisse und Ideen einzubringen.

Die kindgerechte Beteiligung der Kinder geschieht im täglichen Umgang miteinander. Sie lernen z.B. im Freispiel was und mit wem sie spielen wollen und treffen gemeinsame Entscheidungen, lösen Aufgaben gemeinsam oder alleine. Bei Gesprächen kann jeder etwas sagen, jedem wird zugehört. Dadurch werden die Kinder ermutigt, ihre Bedürfnisse in Worte zu fassen. Sie lernen, ihre eigene Meinung zu bilden und andere Meinungen zu tolerieren, aber auch Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Kinder mit besonderem Förderbedarf brauchen eine ihrer Lebenssituation und ihrem Entwicklungsstand angemessene assistierende Begleitung.

2.15. Dokumentation

Im Freien Kindergarten finden die vom Staatsinstitut für Frühpädagogik entwickelten Dokumentationsverfahren (Seldak – Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachigen Kindern, Sismik – Sprachentwicklung und Literacy bei Kindern mit Migrationshintergrund, und Perik – Positive Entwicklung und Resilienz), Anwendung. Die darin ablesbaren Entwicklungsschritte der einzelnen Kinder dienen als Hintergrundinformationen für Intervisionsgespräche, Austausch mit Fachdiensten und Elterngespräche.

3. Tabellarisches

3.1. Kinder
Kindergarten-
gruppen
Spiel-
gruppe
Zahl der Plätze: Gesamt 50 10
Altersgrenze und integrative Kinder: In den Kindergartengruppen werden nichtbehinderte und bis zu drei behinderte Kinder von 3 Jahren bis zum Eintritt in die Schule aufgenommen. In der Spielgruppe werden nichtbehinderte Kinder von ca. 1¾ Jahren bis zum Eintritt in die Kindergartengruppe aufgenommen.
Belegte Plätze zum Stichtag: 47 10
Altersverteilung zum Stichtag: 2 Kinder unter drei Jahre
28 Kinder zwischen drei Jahre und keine Schulanfängerkinder
17 Schulanfängerkinder
Einzugsgebiet: Laut Anerkennungsbescheid Stadt Deggendorf; darüber hinaus liegen Förderzusagen der u.g. Kommunen vor. Für andere Kommunen kann nach derzeitiger Gesetzeslage die Förderung beantragt und mit einer problemlosen Förderzusage gerechnet werden. Dementsprechend besuchen im Durchschnitt meist mehr als 10 Kinder aus benachbarten Kommunen (auch aus Nachbarlandkreisen) den Freien Kindergarten Stadt Deggendorf und Umgebung
Verteilung auf das Einzugsgebiet: 40 Kinder aus der Stadt Deggendorf
3 Kinder aus der Gemeinde Grafling
2 Kinder aus dem Markt Metten jeweils 1 Kind aus den Gemeinden Bernried, Mariaposching, Prackenbach und Schaufling.
(Auch aus anderen, hier nicht genannten Kommunen werden gerne Kinder aufgenommen. Nach derzeitiger Gesetzeslage kann mit einer problemlosen Förderzusage gerechnet werden.)
Stadt Deggendorf und Umgebung
Integration: Zum Stichtag kein integratives Kind. (Dies schließt jedoch nicht aus, dass integrative Kinder aufgenommen werden; in den Vorjahren wurden bis zu drei integrative Kinder betreut. Zum Stichtag kein integratives Kind.
Nationalität der
Kinder:
Zum Stichtag 42 Kinder deutschsprachiger Herkunft, 7 Kinder mit Migrationshintergrund Zum Stichtag nur Kinder deutschsprachiger Herkunft. (Dies schließt jedoch nicht aus, dass Kinder mit Migrationshintergrund aufgenommen werden)
3.2. Zeiten
Öffnungszeiten, Bring-
und Holzeiten, Kernzeit, Schließtage:
Siehe Betreuungsvertrag
(im PDF-Format, .pdf) und Schließtage
Siehe Aufnahmevertrag Spielgruppe
(im PDF-Format, .pdf) und Schließtage
3.3. Elternbeitrag
Staffelung nach Buchungszeiten: Siehe Betreuungsvertrag (im PDF-Format, .pdf) Siehe Aufnahmevertrag Spielgruppe (im PDF-Format)
3.4. Personal
Das Team: Siehe Team Siehe Team
Anstellungsschlüssel: Empfohlener Anstellungsschlüssel 1:10 und Qualifikationsschlüssel 50:50 wird übererfüllt.
3.5. Qualitäts- management
Sicherung der Qualität durch: Konzeption
- Vernetzung (mit Frühförderstelle, Ämtern, anderen Einrichtungen, Schulen, ...)
- Überdurchschnittlicher Anstellungsschlüssel
- Jährliche Elternbefragung
- Beratungstätigkeit (Elterngespräche, Austausch mit Ämtern, Teams, Kollegen, ...)
- Veröffentlichung im Intranet
- Je nach Bedarf Supervision
Konzeption
- Abstimmung mit Erzieherinnen
- Je nach Bedarf Supervision

4. Verweissammlung


Die nachfolgende Sammlung schon im Text referenzierter Verweise auf weitere Informationen innerhalb unseres Angebots ist Bestandteil unserer Konzeption:

- Leitbild (im PDF-Format, .pdf)
- Grundlagen
- Erziehungsziele
- Team
- Betreuungsvertrag Kindergartengruppe (im PDF-Format, .pdf)
- Buchungsbeleg Kindergartengruppe (im PDF-Format, .pdf)
- Aufnahmevertrag Spielgruppe (im PDF-Format, .pdf)
- Schließtage
- Träger und Impressum
- Lage und Anfahrt
- Manufaktur
- Kindergartenordnung (im PDF-Format, .pdf)
- Belehrung der Eltern nach IfSG (im PDF-Format, .pdf)